Presse

Zeitungsberichte über den Stamm Likedeeler und der Pfadfinderei im Landkreis

Zeitungberichtüber den Vorkurs des Bezirk Mitte 1999.

1999-01

Das große Comeback der Pfadfinder

Stammesführer: Wir verstehen uns auch als Umweltschutz-Organisation

(Chris). Lange galten sie als altmodisch und bieder: Das Pfadfinderleben war bei vielen Mädchen und Jungen einfach out. Doch jetzt gibt es ein Comeback: Tracht, Fahne, Gitarre und Spurensuche sind wieder in.
In einer Zeit, da Computer, Video und andere Technik den Alltag bestimmen, besinnen sich immer mehr Kinder und Jugendliche auf die Natur. „Wir verstehen uns auch als Umweltschutz-Organisation", sagt der Bendestorfer Stammesführer Elke Gamon, „außerdem bieten wir jede Menge Abenteuer live. Es ist für die Kids eine aufregende
Sache, in Zeiten im Wald zu übernachten und sich die Suppe im Kessel über dem offenen Feuer zu kochen."
Sogar die einst so verpönte blaue Tracht mit Halstuch werde wieder gern getragen, weiß
Gamon, denn damit dokumentiere sich Gemeinsamkeit. Jeder sei gleich viel wert. Ein Wettbewerb, wer die teuersten Designer-Klamotten trage, finde bei den Pfadfindern nicht statt. Gleichwohl würden die Kinder keineswegs alle über einen Kamm geschert: „Bei uns kann sich jeder ohne Zwang entfalten", sagt der Stammesführer, „zwar ist eine gewisse Integration in der Gruppe erforderlich, doch in diesem gesteckten Rahmen gibt es
für den Einzelnen sehr viel persönlichen Freiraum."
Was machen Pfadfinder kurz vor der Wende zum neuen Jahrtausend? Eigentlich dasselbe wie früher. Sie singen Lieder am Lagerfeuer, lernen den Umgang mit Karte, Knoten und
Kompaß werden fit in Erster Hilfe und packen tatkräftig bei Umweltschutz-Projekten mit an.
Eine Einführung unter dem Motto „Pfadfinderleben pur" erhielten jetzt 49 Mädchen und Jungen von elf Stämmen aus ganz Norddeutschland in Bendestorf (Landkreis Harburg). Die Elf- bis Vierzehnjährigen aus Uelzen, Stade, Achim, Cuxhaven und Verden schliefen in Zeiten auf dem Gelände am Mühlenbach und starteten am Tag zu den verschiedensten Aktionen.
Zu den Höhepunkten gehörte eine zweitägige Wanderung, bei der jede Gruppe das Gelernte unter Beweis zu stellen hatte.
Kursleiter Mark Bettermann war mit den Ergennis sehr zufrieden: „Alle haben gut aufgepaßt und mit großer Begeisterung mitgemacht!"
Der Bendestorfer Stamm „Großer Jäger" hat zur Zeit achtzig Mitglieder. Wegen des attraktiven Programms kommen viele Kinder sogar aus der Nachbarstadt Buchholz Die Treffen sind dienstags ab 16.30 Uhr im Pfadfinderheim an derStraße „Am Mühlenbach". Interessenten von 6 bis 16 Jahre können ohne Anmeldung einfach kommen. Wer lieber erst mal anruft, erreicht
Elke Gamon unter Tel. 0 41 85 - 792577.

 

Erschienen im Wochenblatt am 14.04.1999

Bundeslager 1997 in Cottbus

1997-03

Bundeslager des BdP in Cottbus

Seit Wochen freuten wir uns schon auf diesen Tag, an dem es endlich in Richtung Cottbus
gehen sollte. Am Samstag, dem 26. Juli 1997, war es dann endlich soweit. Wir trafen uns mit den Pfadfindern aus Harsefeld am Buxtehuder Bahnhof, um von dort aus dann mit einem Sonderzug in Richtung Cottbus zu reisen.
Abends kamen wir dann endlich auf dem Lagerplatz im Ortsteil Lakoma an und durften uns dann in den Zelten einrichten. An den verschiedenen Tagen des Lagers gab es Großspiele und Ausflüge, an denen man teilnehmen konnte.
Das Lager war so ca. 6000 Mann stark und unterteilte sich in 10 Unterlager mit verschiedenen Themen wie mittelalterliche Gemeinschaft, eigener Pfadistaat, Zukunft ...
Unser Unterlager war der Spielplatz der Talente, bei dem es darum ging durch Spiele und
Wettkämpfe einen Nachfolger für den alten Spielemeister Mikado zu finden.
Der siebte Lagertag war der Tag, auf den wir uns schon am meisten gefreut hatten. Endlich gab es die Möglichkeit für uns Pfadis, bei den Maßnahmen gegen die Oderflut mitzuhelfen.
So ging es dann am frühen Samstagmorgen los nach EisenhüttenStadt. Zusammen mit Pfadis aus Harsefeld und Verden enterten wir uns einen VW-Bus und fuhren dem Buskonvoi hinterher.
In Eisenhüttenstadt angekommen, sahen wir auf einem riesigen Platz voller Sandsäcke hunderte von Helfern vom THW und der Bundeswehr beim Sandsackfüllen und abtransportieren. Nach einem kurzen Sandsackfüllkursus konnten wir dann insgesamt mit hundert anderen Pfadis des Bundeslagers die Helfer beim Schaufeln unterstützen.
Insgesamt haben wir mit 10 Personen so ca. 5000 Sandsäcke
gefüllt, wozu nicht zuletzt die gute Verpflegung des THW und der Spaß an der Arbeit beigetragen haben.
Am späten Abend des Samstages kehrten wir dann, mit den Gedanken unsere täglich „gute
Tat" getan zu haben und mit sicherlich einigen Blasen an den Händen, ins Lager zurück. Dort verbrachten wir dann noch vier schöne Tage ohne Regen und viel
Spaß, bevor wir dann am Dienstag wieder in Richtung Heimat abfuhren.

 

Erschienen im Fredenbecker Bilck im August 1997

Gründung der Likedeeler

1997-01

Erschienen im Fredenbecker Blick im Mai 1997

Aktion Friedenslicht

1997 08Fredenbecker Pfadfinder verteilen das Friedenslicht. Foto: Kordländer

Pfadfinder präsentieren das Friedenslicht
PfadfinderInnen aus Harsefeld und Fredenbeck, beteiligten sich in der Weihnachtszeit an der Aktion "Friedenslicht" des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden. Aktive hatten die Flamme in einer Petroliumlampe aus Wien in ihre Gemeinden geholt, um es dann an Mitbürger und kirchliche Einrichtungen weiterzugeben.

Erschienen im Stader Tageblatt am 27.12.1997

 

1997-06

Pfadfinder holen das Friedenslich aus Wien

Stämme "Likedeeler" und "Horse" geben symbolisches Lich an Bürger weiter
Fredenbeck/Harsefeid (kor). Pfadfinder aus Fredenbeck und Harsefeld holen ein Friedenslicht in denKreis Stade.
Nils Klindworth vom Stamm „Likedeeler“ und Thomas von Hain vom Stamm „Horse" sind nach Wien gefahren, um das aus Bethlehem stammende Friedenslicht entgegenzunehmen.
Die Idee der Aktion Friedenslicht geht auf eine Initiative des österreichischen Rundfunks zurück, der jeweils zur Weihnachtszeit eine Spendenaktion für bedürftige Kin"
der durchführte. Diese Idee wurde von den europäischen Pfadfindern und Pfadfinderinnen aufgegriffen, die ein symbolisches Licht in der Gemeinschaft als Zeichen ihrer Aufgabe im Rahmen der internationalen Bewegung verteilen, um zum Frieden und Verstehen, zur Freundschaft und Toleranz beizutragen, Das Friedenslicht wird in Wien während eines Gottesdienstes an die Pfadfinder verteilt.
Das Licht kann am 23. Dezember im Fredenbecker Jugendcafe von 12 bis 20 Uhr und am 24. Dezember von 10 bis 16 Uhr von allen Bürgern abgeholt werden. „Jeder kann sich etwas von dem Licht nehmen, um damit zum Beispiel die Kerzen am eigenen Weihnachsbaum anzuzünden", erläuterte Nils Klindworth. Am Heiligabend werden die Fredenbecker „Likedeeler" das Licht an die Fredenbecker Kirchen tragen, womit dort dann die Kerzen
für die Weihnachtsgottesdienste entzündet werden sollen.
Bei den Harsefelder Pfadfindern „Horse" wird das Friedenslicht am
22 Dezember auf dem Marktplatz vor dem „Don CamiIIo" an die
Bürger und Bürgerinnen weitergegeben. Außerdem gehen die Pfadfinder(innen) in Altenheime, um das Friedenslicht auch dort hinein" zureichen.

 

Erschienen im Stader Tageblatt am 20.12.1997

 

Pfingstlager 1997 mit Stamm "Dietrich Bonhoeffer" aus Bremervörde

1997-02
Zusammen mit den Pfadfindern aus Bremervörde verbrachten die Pfadfinder aus Fredenbeck ihr jüngstes Lager im Beverner Wald. Verwöhnt von sommerlichen Temperaturen wurden im Gelände zahlreiche Spiele gespielt und eine Fahrrad-Tour unternommen. Insgesamt waren etwa 40 Kinder und junge Erwachsene im Alter zwischen 8 und 22 Jahren bei dem Treffen dabei.
Beim nächtlichen Regen gingen zwar einige Zelte und ihre Bewohner baden, aber eines der Großzelte bot bis zum Schluss Schutz. Hier konnten die Pfadis auch ihren bunten Abend verbringen, der den Abschluß des Treffens bildete.

Erschienen am 21.07.1997 in Stader Tageblatt