Presse

Zeitungsberichte über den Stamm Likedeeler und der Pfadfinderei im Landkreis

Sie engagieren sich für eine Welt mit Zukunft

Große und kleine Pfadfinder aus den Landkreisen Stade und Harburg nahmen am großen Scout-Meeting im Westerwald teil

(ma). „Wie könner wir unsere Welt vor ihrem eigenen Untergang bewahren?" Diese Frage trieb rund 4.500 Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) um, die für zehn Tage zu einem Bundeslager in Westernohe im rheinland-pfälzischen Westerwald zusammen kamen. Mit von der Partie: Rund 150 BdP-Mitglieder aus den Landkreisen Stade und Harburg.
Alle vier Jahre findet dieses große Meeting statt. Und immer stehen die Bundeslager, kurz Bula genannt, unter einem Motto. Diesmal lautetet es: „Globalis".
Bearbeitet wurde es in verschiedenen thematischen Unterlagern. Das Ziel: Nach alternativen Lebensformen forschen. Mitglieder des Stammes „Horse" aus Harsefeld etwa waren im Unterlager „Q - Von Mensch zu Mensch" aktiv. „Q" ist sowohl als Erfinder von James Bond als auch als Forscher aus „Star Trek" ein Begriff, steht für etwas Neues, eine umwerfende Idee. „In unserem Unterlager dreht sich alles um den Menschen, was er
denkt, fühlt, wovon er träumt", erläutert Jan Blaudszun, stellvertretender „Horse" Stammesführer.
Das WOCHENBLATT wollte mehr über die Pfadfinderarbeit wissen, begleitete Jan Blaudszun einen Tag lang: Morgens um halb sieben klingelt der Wecker. Jan schlendert zur Stammesküche in einer Jurte (Großzelt). Dort gesellt, er sich zu Mathias, bereitet das Frühstück mit vor.
Nach dem Frühstück teilt er seine rund 30 Pfadfinderinnen und Pfadfiider in verschiedene Arbeitsgruppen ein. Die Mädchensippe „Moriquendi" beispielsweise bastelt zusammen mit einer Partnersippe aus Wiesbaden „Traumfänger". Jan und Mathias ziehen derweil mit dem
Bollerwagen zum rund zwei Kilometer entfernten Einkaufsmarkt, der von Pfadtindern komplett in Eigenregie betrieben wird. „Schweißtreibende Angelegenheit", meint Marktmitarbeiter Jan Kroschewski vom Stader Stamm „Hasko", der zugleich stellvertretender Landesvorsitzender ist. Auf dem Rückweg trifft Jan vom Stamm „Horse" zufällig auf den Stader Stammesführer Gerald Loock, der sich im Unterlager „1901"befindet. „Wir setzen uns hier mit den Wandervögeln auseinander, einer Jugendgruppe. die im
Jahr 1901 gegründet wurde", sagt Gerald. Was sie damals gedacht und gemacht haben, wie sie dem wilhelminischen Zeitgeist trotzten damit setzen sie sich auseinander.
Jan und Mathias können sich nicht lange aufhalten - die heiße Sonne brennt gnadenlos auf die frischen Lebensmittel herunter.
Kurz vor ihrem Lagerplatz machen sie dann aber doch noch einen kleinen Abstecher. Die „Likedeeler" aus Fredenbeck haben tolle Lagerbauten errichtet, müssen mit den
Harsefeldern noch den Besuch der Pfadfindergruppe aus Zypern absprechen, die sie zufällig auf dem Bundeslager kennengelernt haben. Mit denen wollen sie heute
gemeinsam singen.
Amerikaner, Türken, Mongolen, Japaner internationale Gäste gibt es auf
dem Bundeslager viele. „Hauris civitas" heißt das Unterlager der Fredenbecker. „Hier treffen viele 'Nationen' zum großen Spiel aufeinander, bei dem sie sich durch
Austausch von Rohstoffen nach und nach weiterentwickeln", erläutert 'Stammesführer Marko Deede. Im Blick haben sie dabei einen gerechteren Welthandel.
Der Tag neigt sich dem Ende zu. Jan war gerade beim Stammesführertreffen seines Unterlagers, weiß in etwa, wie der nächste Tag abläuft. Nachdem die Kleinen im
Bett sind, macht er sich zusammen mit den anderen Gruppenleitern auf in das Q-Cafe. Endlich mal Zeit, zu entspannen und sich mit Olli zu unterhalten. Olli oder auch
Oliver Lenz vom Stamm „Großer Jäger" in Bendestorf ist Niedersachsens BdP-Landesschatzmeister und beim Bundeslager in der Q-Crew, die die Abläufe und Logistik koordiniert. Es ist Mitternacht - viel Schlaf bleibt nicht mehr bis zum nächsten Morgen. Das weiß auch Jan, mummelt sich m seinen Schlafsack und schläft neben der Feuerstelle in
der Jurte des Stammes „Horse" ein.
Zurück zum ganzen Bula: Jeden Abend kommen die „Q's" und die anderen Unterlager in einer großen Gemeinschaftsrunde zusammen, tauschen ihre „Forschungs-Ergebnisse" aus. Dabei immer das Ziel vor Augen, die 13 Siegel eines geheimnisvollen Buches zu öffnen, das die Antwort auf alle Fragen „bereithält". Das Geheimnis wird am letzten Tag
gelüftet - die Antwort lautet schlicht „Du". „Es liegt also an jedem Einzelnen von uns, die Welt vor dem Untergang zu bewahren und nach Alternativen zu suchen", erklärt Antje Kania, ebenfalls beim Stamm „Horse" aktiv.

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt vom 25.08.2001

Ohrensen (kor). Nachts wird es kalt. Dann müssen sich die Jugendlichen den Schlafsack schon mal die Nase ziehen. Tagsüber sind sie so beschäftigt, daß sie gar nicht an das Wetter denken.
60 Mädchen, Jungen und Erwachsene beteiligen sich zurzeit an einem Ausbildungslager für Pfadfinder.

Die Teilnehmer(innen), die in ihren Stämmen einmal Gruppenleiter werden wollen, bereiten sich in Ohrensen in einem Kurs auf ihre Aufgaben vor.

In der Nähe der Walkmühle haben die Pfadfinder ihre kleine ZeltStadt aufgebaut. Zum Tagesgeschäft der jungen Leute aus dem Raum Oldenburg sowie aus Harsefeld und Fredenbeck gehört nicht nur die viel beschriebene tägliche „gute Tat". In verschiedenen Gruppen wird gebastelt, Erste Hilfe gelernt, die jeweils nächste Mahlzeit zubereitet und gemeinsam gesungen.

Materialkunde steht ganz oben an und bei Holzbasteleien werden Immer wieder verschiedene Verbindungstechniken geprobt. So entstehen mit einfachen Mitteln aus verschiedenen Dingen, die der Wald bietet, zum Beispiel kleine Schatzkisten. Stempel werden aus Linoleum geschnitzt und Trinkgefäße aus harten Schalen von Kokosnüssen gefertigt. Und es gibt noch einen besonderen sportlichen Test. Die jungen Teilnehmer(innen) prüfen ihre Gruppenleiter(innen), wie weit sie ihren eigenen Spielraum ausdehnen können. Dabei sind die Temperamente sehr unterschiedlich. „Till arbeitet nur, wenn Dieter

kommt", erzählt ein Junge. Dieter, das ist der Chef vom Ganzen. Der Harsefelder Schutzmann Dieter Kettler hat seine grüne Uniform für eine Woche mit dem Pfadfinderanzug getauscht. Er hat die Ausbildungsleitung übernommen. Weitere erfahrene Pfadfinder stehen ihm zur Seite.

Bei aller Tradition der Pfadfinder, ihre Arbeiten mit einfachsten Dingen zu erledigen, ist natürlich auch modernste Technik nicht ausgeschlossen. Der Computer-Einsatz ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Und das nicht nur, um die Teilnehmerlisten zu führen.

Der Harsefelder Pfadfinderstamm „Horse" und die Fredenbecker „Likedeeler" nehmen wieder Nachwuchs auf. Informationen erteilt

Dieter Kettler unter Telefon 0 4l 64 / 29 93.

jamboree lik
Philipp Heise (li.) und Justin Müller sind schon sehr
gespannt auf das „Jamboree“ in Japan
Philipp Heise und Justin Müller vom Stamm der „Likedeeler“ reisen diesen Sommer um die halbe Welt

sb. Fredenbeck. „Konnichiwa - Guten Tag“. „Sayounara - Auf Wiedersehen“. „Arigatou - Danke“. Philipp Heise und Justin Müller (beide 14) büffeln zurzeit eifrig japanisch. Denn die beiden Pfadfinder des Stammes „Likedeeler“ in Fredenbeck dürfen diesen Sommer an einem Pfadfinder-Großlager, einem sogenannten „Jamboree“, in Japan teilnehmen. Die beiden Jungs sind die einzigen Teilnehmer aus dem Landkreis Stade, insgesamt reisen mehr als 30.000 junge Leute aus aller Welt in das „Land der aufgehenden Sonne“.

Vom 28. Juli bis zum 8. August findet das „23. World Scout Jamboree“ in Japan statt. Justin und Philipp steigen schon am 15. Juli in den Flieger und habei so Zeit für eine organisierte Vortour. Das internationale Großlager richtet sich an Pfadfinderinnen und Pfadfinder zwischen 14 und 17 Jahren. „Die Jamborees finden nur alle vier Jahre statt“, erzählen Philipp und Justin. „Für uns ist Japan somit die einzige Gelegenheit, an solch einem Event teilzunehmen.“

Auf die Reise haben ihre Familien sparen müssen: Knapp 4.000 Euro kostet die Teilnahme an dem besonderen Japan-Trip. „Wir wollen unserem Sohn diese besondere Erfahrung ermöglichen“, sagen Philipps Eltern. „An dieses einmalige Gruppen­erlebnis wird er sich bestimmt ein Leben lang erinnern.“
Angemeldet haben sich Justin und Philipp bereits Ende 2013. Insgesamt nehmen knapp 1.000 Pfadfinder aus Deutschland teil. „Für das Jamboree mussten wir uns richtig bewerben und auch eine Empfehlung unseres Stammesführers vorlegen“, sagen die Schüler. Denn nur, wer über Pfadfinder-Grundwissen wie Zelt- und Knotenkunde verfügt oder ein Feuer fachgerecht entfachen kann, darf sein Land auf dem internationalen Lager repräsentieren.

Das Motto der Großveranstaltung ist „A Spirit of Unity - Geist der Einheit“. „Es geht um Gemeinschaft, Harmonie, Freundschaft, Zusammenleben und Frieden“, erzählen Justin und Philipp. „Für uns ist es eine tolle Gelegenheit, Pfadfinder aus anderen Ländern kennenzulernen und Pfadfinden einmal international zu erleben.“ Für beide ist es die weiteste Reise ihres Lebens. Während Philipp schon Urlaube in Bulgarien und Spanien verbracht hat und einige Flugerfahrung hat, ist Justin noch nie mit einem Flugzeug geflogen. „Es wird bestimmt sehr aufregend“, ist er überzeugt.

Zum Stamm der Likedeeler kamen Justin und Philipp als Grundschüler. Die Freunde kennen sich schon aus Sandkasten-Zeiten. „Ich war zuerst bei den Pfadfindern und habe Justin dann mitgenommen“, erzählt Philipp. Beide verbringen gern ihre Freizeit in der Natur und lieben das Zelten. „Toll am Pfadfinderleben ist auch der Zusammenhalt“, sagt Philipp. „Ich habe über die Likedeeler in Fredenbeck, aber auch über den Landesverband und die Teilnahme an Bundeslagern, viele Leute kennengelernt und auch Freunde gewonnen.“

Philipp besucht das Gymnasium in Harsefeld. Neben dem Pfadfinderstamm nennt er Bogenschießen und Saxophonspielen als Hobbys. Justin besucht die Oberschule in Fredenbeck. Er ist nicht nur Pfadfinder, sondern auch Judoka beim VfL Fredenbeck und trainiert eifrig die japanische Kampfsportart, die auch als „sanfter Weg“ bezeichnet wird. „Vielleicht lerne ich auf dem Jamboree japanische Pfadfinder kennen, die auch Judoka sind. Das wäre toll“, sagt er.

 

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt vom 17.06.2015

Über die Übergabe des Lagerplatzes an uns Likedeeler schrieb das Stader Wochenblatt folgenden Artikel:

Pfadfinder "Likedeeler" erhalten eigenes Gelände

lagerplatz2014 Die "Likedeeler" mit (v. li.): Steffen Lüdtke, Björn Dietrich, Frederik Lange, Arndt Lange und Tari Joe Wiencke
sb. Fredenbeck. Am meisten freuen sich sich darauf, bald wieder gemeinsam am Lagerfeuer sitzen zu können: Die Pfadfinder "Likedeeler" aus Fredenbeck haben kürzlich von der Gemeinde Fredenbeck ein Grundstück zugewiesen bekommen. Die rund 2.000 Quadratmeter große Fläche befindet sich im Ortsteil Wedel zwischen dem Bolzplatz und dem Wertstoffhof. Jetzt wurde der Nutzungsvertrag unterschrieben.
Über ein Jahr lang hatten die "Likedeeler" nach einer geeigneten Fläche gesucht. "Früher sind wir für Übungen in den Wald bei der Geestlandschule gegangen, wo wir auch unser Pfadfinderheim haben", sagt Stammesführer Björn Dietrich. Das sei jedoch von Anwohnern nicht immer gut aufgenommen worden und hätte zu Beschwerden geführt. Zudem stehe das Gelände unter Naturschutz.
Auf dem Grundstück in Wedel können die Pfadfinder ungestört Ausbildung betreiben und kontrolliert Feuer machen. Das Gelände ist eingezäunt. Vorn befindet sich eine ebene Grasfläche, dahinter ein kleiner Wald. "Der gehört zwar offiziell nicht zu unserem Gelände, bei bestimmten Übungen dürfen wir den jedoch betreten", sagt Dietrich.
Zurzeit sehen sich die Pfadfinder nach einem Container um, den sie auf ihrem Gelände als Treffpunkt aufstellen möchten. Mit einer Holzverkleidung soll er eine Bauwagen-Optik erhalten. Ihr Pfadfinderheim in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Geestlandschule darf die Gruppe weiterhin nutzen.
Der Nutzungsvertrag mit der Gemeinde Fredenbeck läuft zunächst über drei Jahre. Er kann dann schrittweise verlängert werden. Kosten entstehen für die "Likedeeler" nicht.
"Wenn wir einen Teil des Bodens auf dem Grundstück ebnen, können wir hier auch Zeltlager veranstalten", sagt Jugendleiter Frederik Lange.
Bis das Grundstück fertig ist, werden wohl mehrere Monate ins Land gehen. Ein offizieller Eröffnungsfest ist erst für das kommende Jahr geplant.
Zu den "Likedeelern" gehören zurzeit 44 Pfadfinder ab sieben Jahren. Sie unterteilen sich in die Gruppen "Meute (7 bis 11 Jahre), Sippe (11 bis 16 Jahre) und Runde (ab 16 Jahre). Gegründet wurde der Stamm im Jahr 1997.
www.stamm-likedeeler.de

Quelle: Foto und Text Kreiszeitung Wochenblatt vom 18.06.2014:

 

Über die Übergabe des Lagerplatzes an uns Likedeeler schrieb das Stader Tageblatt folgenden Artikel:

lagerpl06.14
Vertragsunterzeichnung : Gemeindedirektor Friedhelm Helk, die Pfadfinder Björn Dietrich und Tobias Münsterberg sowie Bürgermeister Hans-Ulrich Schumacher. Foto Kordländer
FREDENBECK. Die Fredenbecker Pfadfinder „Likedeeler“ waren lange auf der Suche nach einem eigenen Platz, auf dem sie Ausbildung betreiben und Feuer machen können. Nun haben sie zusammen mit der Gemeinde Fredenbeck das richtige Grundstück gefunden. Eine Fläche zwischen der Wertstoffdeponie und dem Bolzplatz in Wedel soll nun für zukünftige Aktivitäten hergerichtet werden. Die Voraussetzungen dafür sind in „Papier und Tüten“.

Im Rathaus unterschrieben kürzlich Bürgermeister Hans-Ulrich Schumacher, Gemeindedirektor Friedhelm Helk sowie die Stammesführer der „Likedeeler“ Björn Dietrich und Tobias Münsterberg einen Nutzungsvertrag für die gemeindeeigene Fläche.

Jetzt muss der Platz hergerichtet werden. „Wenn alles fertig ist, werden wir unsere Gruppenstunden nach Wedel verlegen“, so Diedrich und Münsterberg. Jetzt sind die Pfadfinder, die auch ihre Unterkunft in der ehemaligen Hausmeisterwohnung bei der Geestlandschule behalten werden, auf der Suche nach einem Container, in dem sie Material lagern und sich ein Büro einrichten können. Bei der Finanzierung hilft eine Spende von 1000 Euro von der Bürgerstiftung der Volksbank Oldendorf-Fredenbeck.

Der Nutzungsvertrag für das Wedeler Grundstück läuft drei Jahre, kann danach aber in regelmäßigen Abständen verlängert werden.

Die Likedeeler zählen 44 Mitglieder. Diese setzen sich zusammen aus der Sippe, der Meute und den „Rovern“ in der Runde.

Quelle und Foto : Stader Tageblatt vom 02.06.2014

Artikel zur Heimeinweihung 2003 aus dem Stader Tageblatt.

2003 03
Schlüsselübergabe bei den Pfadfindern:
Stammesführer Nils Klindworth und
Fredenbecks
Samtgemeindebürgermeister Helk

"Likedeeler" finden Heim

Fredenbecker Pfadfinder ziehen in die Schule - Samtgemeinde hofft auf AufpasserFredenbeck

(kor). Die ehemalige Hausmeisterwohnung der Fredenbecker Geestlandschule ist das neue Domizil des Pfadfinderstammes "Likedeeler". Nachdem die "Scouts" ihr Heim eingerichtet haben, wurde jetzt Heimeinweihnug gefeiert.

In diesem Jahr gab es viel Neues bei den Fredenbecker „Likedeelern“. Der Pfadfinderstamm hat mit Nils Klindworth einen neuen Stammesführer. Er löste Marko Deede nach vier Jahren ab. Als Stellvertreter stehen ihn Veith Sichelschmidt und Benjamin Schröder zur Seite.
Vor sechs Jahren ist der Pfadfinderstamm gegründet wurden. Und seitdem warten die Mitglieder auf ein eigenes Heim. Nun stellte ihnen die Fredenbecker Samtgemeinde die Hausmeister über der kleinen Turnhalle zur Verfügung. Samtgemeindebürgermeister Friedhelm Helk überreichte Stammesführer Klindworth offiziell den Schlüssel.
In den vergangenen Jahren konnten die „Likedeeler“ das Fredenbecker Jugendcafé nutzen. Doch dort sind die Räumlichkeiten beengt. Die Pfadfinder wünschen sich ein eigenes Heim. „Doch das werden wir in absehbarer Zeit nicht finanzieren können“, sagte Helk. So kam es zur Lösung mit der Hausmeisterwohnung. „Das machen wir ja nicht ganz uneigennützig“ sagte Helk, „so haben wir nach dem Auszug des Hausmeisters wieder eine Aufsicht auf dem Schulgelände außerhalb der Schulzeiten“. Denn in jüngster Vergangenheit hätten dort Vandalen ihr Unwesen getrieben und Schäden angerichtet. Helk zu den Pfadfindern: „Passt hier nun schön auf“.
Die haben mehr als ein neues Heim zu bieten. Auch in diesem Jahr hat der Stamm außer den normalen Gruppenfahrten und Lagern einige pfadfinderische Highlights auf dem Plan. Pfingsten werden die Mitglieder am Landeszeltlager teilnehmen.Im Sommer geht’s mit rund 130 Pfadfindern aus sechs verschiedenen Stämmen auf zu Bezirksgroßfahrt nach Nordfinnland. Sie werden dort am Polarkreis zunächst wandern und dann mit finnischen Kollegen zusammenkommen.
Informationen zum Stamm gibt es bei Nils Klindworth unter 0 41 49 / 93 32 29
Web-Tipp: www.stamm-likedeeler.de



Quelle: Stader Tageblatt vom 06.04.2003


Fotos von der Heimeinweihung