Sense

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Mittwoch, 02 Februar 2000 18:58

2000 Likedeeler

Bericht Wochenblatt vom 02.02.2000 geschrieben von Björn Maatz für das Wochenblatt

steinofen
Naturverbundes Leben gehört für die „Likedeeler"-
Pfadfinder aus Fredenbeck allemal zum „guten Ton":
Sei es beim Bau eines funktionstüchtigen Steinofens
durch die Wölflinge oder auf großer Fahrt bei der
zünftigen Morgenwäsche (kl. Bild) Fotos: Archiv

Mehr als nur die tägliche „gute Tat"

Fredenbecker Pfadfinder engagieren sich für Umwelt und Frieden

(ma). Die Fredenbecker Pfadfinder haben sich in den noch jungen Jahren ihres Bestehens schon einen guten Namen gemacht. Der Stamm „Likedeeler" sieht allerdings keine Veranlassung, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Die rund 50 Jungen und Mädchen haben sich wieder einiges vorgenommen. Für den neu entstehenden Waldlehrpfad in Deinste haben sie ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt. Zu Pfingsten verbringen sie ihr alljährliches Stammeslager im Beverner Wald bei Bremervörde. Da wollen sie sich wohl mit ihrer eigenen Geschichte befassen, denn das Thema lautet „Störtebeker", der mit seinen Vitalienbrüdern, eben den „Likedeelern", für Angst und Schrecken gesorgt hat. Im Sommer geht die Sippe „Sagittarius" auf ihre Abschlußfahrt in die Kasseler Berge; viele nehmen am Bundeslager im hessischen Westernohe teil. Und auch die Aktion „Ferienspaß" läuft nicht ohne die Pfadis - Kanufahren mit viel Action ist dann angesagt. In den Herbstferien stehen wieder Ausbildungskurse an, denn Gruppenleiter wollen gut ausgebildet sein. Der Umgang mit Karte und Kompaß, Pfadfindergeschichte, Sorgfaltspflicht und pädagogisches Basiswissen sind nur einige der Themenschwerpukte.
Abgerundet wird das Jahr mit der bekannten Weihnachtsaktion „Friedenslicht", das aus Wien abgeholt und dann in der Bevölkerung verteilt wird. Die „Likedeeler" freuen sich über Nachwuchs, vor allem Mädchen ab acht Jahren. Interessierte können sich bei Stammesführer Marko Deede unter Tel. 04149- melden.

Mittwoch, 20 September 2000 00:00

2000 Gewerbeschau

Zeitungsbericht von Wochenblatt zur Gewerbeschau in Fredenbeck.

2000 03

Volle Hütte und Aktion total

Gewerbeschau in der Fredenbecker Geestlandhalle

ma. FREDENBECK. Ein voller Erfolg war Fredenbecks erste offizielle Gewerbeschau in der Geestlandhalle. Henry Schröder, Erster Vorsitzender des Gewerbevereins, ist sichtlich zufrieden: „Seit Februar haben wir diese Veranstaltung mit großem Aufwand geplant. Aber die Mühe hat sich mehr als gelohnt." Besonders froh war er auch über den Standort Geestlandhalle, in die der zwischenzeitliche Regen keinen Einlass fand. Tatsächlich drängten sich Hundertschaften durch die Geestlandhalle, um steh an den mehr als 40 Ständen zu erlauben, zu informieren oder auch aktiv zu sein. Immobilien, edle Weine, Autos, Aquarelle, Teppiche, Blumen: Die Palette der angebotenen Güter war mehr als vielfältig. Wagemutige konnten sich im „Bull-Riding" versuchen, Schönheitsbewusste sich kostenlos schminken lassen, oder die Besucher konnten mal in eine ganz andere Welt eintauchen, nämlich in die der Pfadfinder. Der Pfadfinderstamm „Likedeeler" bot in seiner Großjurte ein Blick hinter die Kulissen. Kinder konnten T-Shirts und Steine bemalen, Gipsmasken oder Stockbrot, Bratäpfel und Popcorn machen. Aber auch die Erwachsenen setzten sich einfach auf einem Schaffell am Feuer nieder und ließen sich bei Gitarrenklängen von der stimmungsvollen Atmosphäre einfangen. Auch die Feuerwehr und der Kleineisenbahnverein aus Deinste beteiligten sich an der Gewerbeschau. Eine tolle Veranstaltung, die sich jedes Jahr wiederholen könnte. Doch Henry Schröder sieht das anders: „Wir wollen nur alle zwei Jahre die Gewerbeschau anbieten, um den Ausstellern und auch den Besuchern den größtmöglichen Reiz zu erhalten." Der wird sicherlich bei allen, die dagewesen sind, groß sein
Quelle: Wochenblatt vom 20.09.2000
Donnerstag, 19 Februar 2009 00:00

R/R - Championsleague

raroAm 25.04 findet es wieder Statt, das Finale der R/R-Championsleague. - Das Fussballturnier der Ranger und Rover des Landesverbandes Niedersachsen.
Schaffen wir es nach 10 Jahren mal wieder, den Pott nach Fredenbeck zu hohlen???
Es wird mal wieder Zeit
Auf nach Friedeburg!

Mittwoch, 28 Januar 2009 00:00

Vorkurs 09

img_0433Vorkurs des Bezirkes Mitte

Vom 04.04.09 - 11.04.09 findet wider der Vorkurs des Bezirkes im Rüstjer Forst statt.
Der Vorkurs ist für alle Pfadis ab 11 Jahre. Was erwartet euch?
Ihr werdet eine Woche Natur
pur erleben! Feuer machen und in Kohten schlafen! Gemeinsam in der Sippe
Essen kochen! Neue Leute aus anderen Stämmen kennen lernen! Abenteuer erleben und
Geländespiele spielen! Neue Lieder bei den gemeinsamen Jurtenabenden lernen! Und noch
vieles, vieles mehr über die Pfadfinderei erfahren!
Also, macht mit!
Wann? 04.04. – 11.04.2009
Wo? Rüstjer Forst bei Stade
Kosten? 60 EUR
Eine Anmeldeung und weitere Infos findet ihr Hier:
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Montag, 19 Januar 2009 00:00

Bula und Schule

Achtung wichtig!bula09
Einige von euch werden es schon gemerkt haben, das Bundeslager geht einige Tage über das Ferienende hinaus. Dieses ließ sich leider nicht vermeiden, da sich die Ferienblöcke der einzelnen Bundesländer zum Teil nur 7 Tage überschneiden.
Für die 3 Tage, die das Lager während der Schulzeit stattfindet kann eine Schulbefreiung gestellt werden. Bitte sprecht Eure Lehrer zeitig darauf an.
Falls eine Schulbereiung nicht in Frage kommen sollte, hat der Landesverband Niedersachsen Busse organisiert, die euch am Mittwoch nach Hause bringen können. Die Busse werden nur 3 -4 Städte in Niedersachsen anfahren, so das evtl. noch Weiterfahrten organisiert werden müssen.
Dazu aber später mehr.

Wir hoffen Dich trotzdem auf dem Bula begrüßen zu können...

Weitere Infos:
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Sonntag, 28 Dezember 2008 00:00

Bundeslager 2009

Bundeslager 2009 - Seitenweit schwarz auf grün

bula09In gut einen halben Jahr fängt es schon an das Bundeslager 2009.
Alle die sich das Hightlight 2009 nicht entgehen lassen wollen, sollten sich so schnell wie möglich anmelden...
Die Anmeldung bekommt ihr in den nächsten Tagen mit der Post , oder hier auf der Homepage.

Das Bundeslager unterteilt sich 9 Unterlager, die von den einzelnen Landesverbanden ausgerichtet werden.
Diesesmal wird jeder Stamm in den Unterlagern seines Landesverbandes unterkommen.
Unser Landesverband Niedersachsen wird mit den Unterlager  "Regal 35" an den Start gehen... lassen wir uns überraschen!

Homepage zum Bula: www.seitenweit.pfadfinden.de
Homepage zum Unterlager "Regal35" vom Lv Niedersachsen: www.seitenweit.pfadfinden.de/
Weitere Infos:
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Kalender

Samstag, 27 Dezember 2008 00:00

Termine 2009

Termine für das Jahr 2009
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Die ersten Termine für 2009 stehen fest, neben den Höhepunkt Bundeslager gibt es natürlich weitere spannende Aktionen wie Stammeslager, Mittsommernacht.... Für die hier aufgelisteten Termine bekommt ihr rechtzeitig eine Einladung mit weiteren Infos. Bitte beachtet auch, das sich die Termine kurzfristig verschieben können. Schaut daher öfter mal hier auf Homepage vorbei (Kalender), dort geben wir Änderungen sofort bekannt.
Vom Veranstaltung Gruppe
14.03.2009 -
15.03.2009
Landesversammlung Stammesführung
04.04.2009 -
11.04.2009
Vorkurs im Rüstjer ForstBezirkMitte Sippe
29.05.2009 -
01.06.2009
Pfingstlager Meute, Sippe, Runde
20.06.2009 -
21.06.2009
MittsommernachtSommerfest der Likedeeler Meute, Sippe, Runde
29.07.2009 -
08.08.2009
Bundeslager in Buhlenberg Sippe, Runde
11.09.2009 -
13.09.2009
Stammeslager Meute, Sippe, Runde
19.12.2009 -

Roverweihnacht Runde
23.12.2009 -
24.12.2009
Weihnachtsfeier und Lichtwache Meute, Sippe, Runde
Stand 27.12.08
Samstag, 16 Dezember 2000 17:30

2000 Pfadfinderei

Pfadfinderei in den Kreisen Harburg und Stade

Die Artikel wurden als 2-Teiliger Report von Björn Maatz (Alf) vom Stamm Horse geschrieben

2000-01

Pfadfinderei - exotisches Hobby?

WOCHENBLATT-Special in zwei Teilen - 1.Teil:Wölflinge, Pfadfinder, Ranger und Rover

(ma). Mit mehr als 30 Millionen Mitgliedern der größte Jugendverband der
Weit, und von vielen trotzdem noch als „Exoten" verschrien. Aber: Pfadfinden
ist nicht nur ein Hobby, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung. Es gilt der alte
Grundsatz: „Einmal Pfadfinder, immer Pfadfinder."
Doch nach wie vor muss die Pfadfinderbewegung gegen viele Vorurteile ankämpfen. Oft genug stellen die Pfadfinder unter Beweis, dass die tägliche Gute Tat out ist, daß sie sich nicht nur von Würmern ernähren und dass sie erst recht keine Nachfolgeorganisation der Hitlerjugend sind.
Pfadfinden bedeutet heute, in der Gruppe Gleichaltriger Spaß zu haben und aktiv seine Freizeit zu gestalten, ohne bloß zu konsumieren. Das wichtigste Pfadfinderelement ist und bleibt das gemeinsame „Auf Fahrt-Gehen". An Wochenenden und in den Ferien für einige Wochen im In- und Ausland mit Rucksack und Kohte, dem klassischen Pfadfinderzelt, loszuziehen, das zeichnet den wahren Pfadfinder aus.
Viele bezeichnen es als das vielseitigste Hobby. Zu recht: Wo sonst lernt man Feuermachen,
Kartenlesen, Knotenknüpfen, sich in der Natur zu orientieren, aber auch Teamfähigkeit und Toleranz in der Gruppe zu üben?
Der Erwerb von Sozialkompetenzen und die frühe Übernahme von Verantwortung lässt auch spätere, potentielle Arbeitgeber aufhorchen. Das vielbeschworene „Learning by doing" beispielsweise entspringt einer ureigenen Pfadfindermethodik. Pfadfinder sind in den verschiedensten Bünden mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen organisiert. Doch
die Pfadfinderbewegung schließt sich in einer übergeordneten Definition zusammen: „Eine freiwillige, nicht-politische Erziehungsbewegung für junge Leute, die offen ist
für alte, ohne Unterschiede von Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis.
Pfadfinder gibt es seit mehr als 90 Jahren: 1907 wurden sie von Lord Robert Stephenson Smith Baden-Powell in England gegründet. Die gemeinsame Tracht, auch „Kluft" genannt, soll keinen militärischen Charakter haben, sondern symbolisiert vielmehr, dass gesellschaftliche Unterschiede bei den Pfadfindern keine Rolle spielen.
Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) ist als einziger interkonfessioneller Pfadfinderbund Deutschlands im Weltpfadfinderverband vertreten.
Weitere Partner sind der Verein Christlicher Pfadfinder (VCP), die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG).
Darüber hinaus gibt es bundesweit eine Fülle von Splittergruppen und Bünden.
Das gleichberechtigte Miteinander des koedukativen BdP soll in der Namensgebung zum Ausdruck kommen. Der BdP soll hier nur exemplarisch näher beleuchtet werden, um eine typische „Pfadfinder-Karriere" aufzuzeichnen. Er gliedert sich in drei altersbedingte Stufen:
Die Jüngsten im Alter von sieben bis elf Jahren, „Wölflinge"
genannt, bilden eine Gruppe von etwa 15 bis 20 Kindern, die sogenannte „Meute". Das spielerische Element steht hier klar im Vordergrund. Der Name ist angelehnt an das Dschungelbuch, an dessen Geschichte sich die Meutenarbeit anlehnt.
Die Pfadfinderstufe richtet sich an die Altersgruppe
11 bis 15. In Kleingruppen von sechs bis acht Mitgliedern lernen die Kids das wirkliche Pfadfinderleben kennen. Ob es darum geht, aus Kokosnüssen Trinkgefäße zu basteln, ein Feuchtbiotop im Garten des Stammesheimes anzulegen oder ein Langzeitprogramm gegen „Minderheitendiskriminierung" auszuarbeiten - Pfadfinder kennen anscheinend keine
Schranken.
Schließlich sind da noch die Ranger und Rover. Die Altersstufe ab 16 bietet eine Fülle von Aufgaben und bringt sich mit ihren Fähigkeiten ein, zum Beispiel als Gruppenleitung,
bei der Fahrtenorganisation, Kassenverwaltung oder - in der Lagertechnik. Dabei wird eine ganze Menge verlangt:
Engagement, Zeiteinsatz, Kompromißbereitschaft, Teamfähigkeit, Motivation und unendlich viel Geduld. Doch trotzdem oder gerade deshalb gibt es noch einen ganzen Haufen älterer Pfadfinder, die sich einfach nicht von ihren zahlreichen Aufgaben trennen können. Pfadfinderei ist heute Entertainment pur; Voraussetzung dafür ist allerdings 100 Prozent
Selbstbeteiligung.
• Teil 2 des Pfadfinder-Specials beschäftigt sich mit der
Situation der Pfadfinder in den
Landkreisen Harburg und Stade.
Ist Pfadfinderei ein exotisches
Hobby? Wodurch unterscheiden sich die Apenser Pfadfinder von
den Bendestorfern? Warum opfern junge Erwachsene noch so viel Zeit dafür? Antworten auf
diese Fragen gibt es nächste
Woche im zweiten Teil.

 

Erschienen im Wochenblatt am 16.12.2000

2000-02

Pfadfinder - das letzte Stück Freiheit?


WOCHENBLATT-Special in zwei Teilen - 2.Teil: Szene in den Landkreisen Harburg und Stade

 (ma). „Elf Freunde sollt ihr sein". Der ehemalige Fußballbundestrainer Sepp Herberger wusste seine Jungs mit solch profanen Aussagen auf den kommenden Gegner einzustimmen.
Rund 30 Millionen Freundinnen und Freunde sind es dagegen bei den Pfadfindern und das weltweit. Ein Bruchteil davon ist in unseren Landkreisen zu finden (siehe Kasten unten). Das WOCHENBLATT hat nachgefragt, was die Pfadfinder zwischen Bendestorf und Harsefeld an ihrem Hobby so fasziniert, Marco Deede, Stammesführer
der Fredenbecker „Likedeeler" (ein Stamm im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)) findet eine spontane Antwort: „Zusammen mit anderen auf Fahrt
gehen, sein Zelt irgendwo aufschlagen und sich in der Natur zurechtfinden - das ist für mich
das letzte Stück Freiheit." Die Pfadfinderei ermögliche ihm, mit jedem sofort in Kontakt zu kommen, „ohne ihn überhaupt zu kennen". Trotzdem muss er zugeben, daß er einen Großteil seiner Freizeit dafür opfert. Aber das ist für ihn kein Problem.
Eike Gamon, Stammesführer im BdP-Stamm „Großer Jäger" aus Bendestorf, versinkt bei der Frage nach dem Reiz der Pfadfinderei in Gedanken. „Die Verantwortung für sich selbst und
für andere, das Miteinander, sich im Winter so richtig einen abzufrösteln - das alles ist wohl
Motivation genug." Eike sieht in der Pfadfinderei auch wichtige Aspekte für die eigene, gesellschaftliche Rolle: „Ich denke, durch die Pfadfinderei bin ich noch toleranter gegenüber Mitmenschen geworden. Bei uns versucht man von Anfang an, Minderheiten zu integrieren.'
Trotzdem glaubt er, dass in der Öffentlichkeit die Pfadfinder oftmals als „Deppen" bezeichnet werden. Er selbst kommt von der „Droge" Pfadfinder jedenfalls nicht so schnell los.
Lars Möbius betreut in Apensen zwei Sippen mit den klangvollen Namen Steinadler und r Drachen. Sein Stamm „Kleiner Prinz" gehört dem Verein Christlicher Pfadfinder (VCP) an. Ihm ist die umstrittene Außenwirkung der Pfadfinderei bewußt: „Für viele sind wir nur 'Fähnlein Fieselschweif“. Wo wir uns hingegen durch Öffentlichkeitsarbeit einen Namen machen konnten, dort haben wir auch einen höheren Stellenwert." Leider werde die gemeinsame Kluft von vielen immer noch mit einer Uniform verwechselt und die Pfadfinder deshalb dem rechten Bereich zugeordnet werden.
Torben Dankers, Stammesführer aus Harsefeld (Stamm „Horse", BdP) macht es deutlich: „In Harsefeld und Umgebung sind wir sehr bekannt, aber schon 15 Kilometer weiter in Buxtehude ist von Pfadfinderarbeit nichts zu spüren." Wo Pfadfinder nicht so
bekannt seien, gebe es auch mehr Vorurteile. Auch er schätzt das Zusammenleben einer Gruppe in der freien Natur - und teilt damit die Begeisterung von 30 Millionen Pfadfindern weltweit. Pfadfinderei scheint also nicht wenigen Exoten vorbehalten zu sein.

 

Erschienen im Wochenblatt am 23.12.2000

Mittwoch, 14 April 1999 17:24

1999 Vorkurs

Zeitungberichtüber den Vorkurs des Bezirk Mitte 1999.

1999-01

Das große Comeback der Pfadfinder

Stammesführer: Wir verstehen uns auch als Umweltschutz-Organisation

(Chris). Lange galten sie als altmodisch und bieder: Das Pfadfinderleben war bei vielen Mädchen und Jungen einfach out. Doch jetzt gibt es ein Comeback: Tracht, Fahne, Gitarre und Spurensuche sind wieder in.
In einer Zeit, da Computer, Video und andere Technik den Alltag bestimmen, besinnen sich immer mehr Kinder und Jugendliche auf die Natur. „Wir verstehen uns auch als Umweltschutz-Organisation", sagt der Bendestorfer Stammesführer Elke Gamon, „außerdem bieten wir jede Menge Abenteuer live. Es ist für die Kids eine aufregende
Sache, in Zeiten im Wald zu übernachten und sich die Suppe im Kessel über dem offenen Feuer zu kochen."
Sogar die einst so verpönte blaue Tracht mit Halstuch werde wieder gern getragen, weiß
Gamon, denn damit dokumentiere sich Gemeinsamkeit. Jeder sei gleich viel wert. Ein Wettbewerb, wer die teuersten Designer-Klamotten trage, finde bei den Pfadfindern nicht statt. Gleichwohl würden die Kinder keineswegs alle über einen Kamm geschert: „Bei uns kann sich jeder ohne Zwang entfalten", sagt der Stammesführer, „zwar ist eine gewisse Integration in der Gruppe erforderlich, doch in diesem gesteckten Rahmen gibt es
für den Einzelnen sehr viel persönlichen Freiraum."
Was machen Pfadfinder kurz vor der Wende zum neuen Jahrtausend? Eigentlich dasselbe wie früher. Sie singen Lieder am Lagerfeuer, lernen den Umgang mit Karte, Knoten und
Kompaß werden fit in Erster Hilfe und packen tatkräftig bei Umweltschutz-Projekten mit an.
Eine Einführung unter dem Motto „Pfadfinderleben pur" erhielten jetzt 49 Mädchen und Jungen von elf Stämmen aus ganz Norddeutschland in Bendestorf (Landkreis Harburg). Die Elf- bis Vierzehnjährigen aus Uelzen, Stade, Achim, Cuxhaven und Verden schliefen in Zeiten auf dem Gelände am Mühlenbach und starteten am Tag zu den verschiedensten Aktionen.
Zu den Höhepunkten gehörte eine zweitägige Wanderung, bei der jede Gruppe das Gelernte unter Beweis zu stellen hatte.
Kursleiter Mark Bettermann war mit den Ergennis sehr zufrieden: „Alle haben gut aufgepaßt und mit großer Begeisterung mitgemacht!"
Der Bendestorfer Stamm „Großer Jäger" hat zur Zeit achtzig Mitglieder. Wegen des attraktiven Programms kommen viele Kinder sogar aus der Nachbarstadt Buchholz Die Treffen sind dienstags ab 16.30 Uhr im Pfadfinderheim an derStraße „Am Mühlenbach". Interessenten von 6 bis 16 Jahre können ohne Anmeldung einfach kommen. Wer lieber erst mal anruft, erreicht
Eike Gamon unter Tel. 0 41 85 -

 

Erschienen im Wochenblatt am 14.04.1999

Samstag, 27 Dezember 1997 00:00

1997 Friedenslicht

Aktion Friedenslicht

1997 08Fredenbecker Pfadfinder verteilen das Friedenslicht. Foto: Kordländer

Pfadfinder präsentieren das Friedenslicht
PfadfinderInnen aus Harsefeld und Fredenbeck, beteiligten sich in der Weihnachtszeit an der Aktion "Friedenslicht" des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden. Aktive hatten die Flamme in einer Petroliumlampe aus Wien in ihre Gemeinden geholt, um es dann an Mitbürger und kirchliche Einrichtungen weiterzugeben.

Erschienen im Stader Tageblatt am 27.12.1997

 

1997-06

Pfadfinder holen das Friedenslich aus Wien

Stämme "Likedeeler" und "Horse" geben symbolisches Lich an Bürger weiter
Fredenbeck/Harsefeid (kor). Pfadfinder aus Fredenbeck und Harsefeld holen ein Friedenslicht in denKreis Stade.
Nils Klindworth vom Stamm „Likedeeler“ und Thomas von Hain vom Stamm „Horse" sind nach Wien gefahren, um das aus Bethlehem stammende Friedenslicht entgegenzunehmen.
Die Idee der Aktion Friedenslicht geht auf eine Initiative des österreichischen Rundfunks zurück, der jeweils zur Weihnachtszeit eine Spendenaktion für bedürftige Kin"
der durchführte. Diese Idee wurde von den europäischen Pfadfindern und Pfadfinderinnen aufgegriffen, die ein symbolisches Licht in der Gemeinschaft als Zeichen ihrer Aufgabe im Rahmen der internationalen Bewegung verteilen, um zum Frieden und Verstehen, zur Freundschaft und Toleranz beizutragen, Das Friedenslicht wird in Wien während eines Gottesdienstes an die Pfadfinder verteilt.
Das Licht kann am 23. Dezember im Fredenbecker Jugendcafe von 12 bis 20 Uhr und am 24. Dezember von 10 bis 16 Uhr von allen Bürgern abgeholt werden. „Jeder kann sich etwas von dem Licht nehmen, um damit zum Beispiel die Kerzen am eigenen Weihnachsbaum anzuzünden", erläuterte Nils Klindworth. Am Heiligabend werden die Fredenbecker „Likedeeler" das Licht an die Fredenbecker Kirchen tragen, womit dort dann die Kerzen
für die Weihnachtsgottesdienste entzündet werden sollen.
Bei den Harsefelder Pfadfindern „Horse" wird das Friedenslicht am
22 Dezember auf dem Marktplatz vor dem „Don CamiIIo" an die
Bürger und Bürgerinnen weitergegeben. Außerdem gehen die Pfadfinder(innen) in Altenheime, um das Friedenslicht auch dort hinein" zureichen.

 

Erschienen im Stader Tageblatt am 20.12.1997

 

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